Wolke
über
Dogern
Peter Lenk
Vielen Dank an:
Peter Lenk für seinen außergewöhnlichen Einsatz
Kunstschmiede Klink für die Stahlkonstruktion
Achim Mende, Fotograf in Überlingen am Bodensee
Dr. Tanja Junge, welche für die „Fliehende Braut“ Modell gesessen hat
Gemeinde Dogern für die Bereitstellung des Aufstellungsortes
BM Fabian Prause für die aktive Unterstützung
Architekt Michael Binkert für die Planung und Umsetzung der Baumaßnahmen
Auf der anderen Seite des Denkmals geht es um „Schattengeld“. Dem listigen
Bürgermeister Karl-Heinz Wehrle ist etwas Unglaubliches gelungen: Weil die Dampfwolke Dogern zeitweise das Sonnenlicht nimmt, ergatterte er von den Schweizern eine Spende von 300.000 DM für den Bau eines Altersheims. Dieses vermeintliche Recht auf Sonne inspirierte mich, Episoden der Dogerner Geschichte auf einer AKW-Wolke darzustellen.
1971 folgte die Bürgeranhörung zur Eingemeindung Dogerns nach Waldshut. Sie wurde abgelehnt, weil man lieber mit Albbruck zusammengehen wollte. Das Innenministerium blockierte dies jedoch vehement. So konnte Dogern seine Eigenständigkeit bewahren und eine Zwangsehe verhindern. Eine Fahne schwingend, flieht die Dogerner Braut vor dem Waldshuter Bräutigam und den Brautjungfern.
Am Rand der Dampfwolke blitzen Ionen-Teufel auf: AKW-Lobbyisten, die das Endlager für den strahlenden Atommüll keinesfalls in der Nähe ihres Eigenheimes haben wollen.






